Was ist CBD-Bioverfügbarkeit?

Bei CBD ist Bioverfügbarkeit ein wichtiger Punkt. Das liegt hauptsächlich daran, dass Cannabidiol, je nachdem welche Beschwerden behandelt werden sollen, durch verschiedene Anwendungsformen eine unterschiedlich effektive Wirkung haben kann. Ehe wir die ungefähren Werte der Bioverfügbarkeit bestimmter Darreichungsformen näher betrachten, wollen wir uns genauer mit der Bedeutung der Bezeichnung beschäftigen.

Was bedeutet die Bezeichnung „Bioverfügbarkeit“?

Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang ein Wirkstoff aufgenommen wird und am Wirkort zur Verfügung steht. Intravenös verabreichte Medizin hat eine Bioverfügbarkeit von 100% und dient als Richtlinie. Wird ein Wirkstoff auf andere Art und Weise eingenommen (oral, sublingual, topisch), muss er zunächst durch verschiedene Teile des Körpers wandern, bis er ins Blut gelangt – je länger und komplizierter der Weg des Wirkstoffs ist, desto geringer ist seine Bioverfügbarkeit.

Im Falle von CBD wollen wir dafür sorgen, dass der Wirkstoff in den Blutkreislauf gelangt, worüber er im Körper verteilt werden und den größtmöglichen Nutzen bieten kann. In Wirklichkeit ist es jedoch so, dass bei der Einnahme von CBD Öl mit einer Konzentration von 2mg CBD nur ein geringerer Teil der Konzentration in Deinen Blutkreislauf gelangt. Bei Intensität und Effektivität eines CBD Öls spielt Bioverfügbarkeit also eine wichtige Rolle. Nun ist die intravenöse Einnahme von CBD Öl weder möglich noch ratsam oder realistisch. Stattdessen wollen wir uns die geschätzten Bioverfügbarkeiten der gängigsten Einnahmemethoden genauer ansehen.

Bioverfügbarkeit verstehen

• Oral

Die beliebteste Anwendungsform von CBD ist die orale Einnahme. Nach der Einnahme muss der Wirkstoff aber noch mehrere biologische Vorgänge durchlaufen, bis er in unser Blut gelangen kann. Unser Verdauungssystem und seine Enzyme werden nämlich alles daran setzen, das eingenommene CBD abzubauen.

Aufgrund der vielen Variablen, die daran beteiligt sind, lässt sich der Wert für die Bioverfügbarkeit bei der oralen Einnahme nur schwer festlegen. Wissenschaftlern zufolge liegt sie bei ungefähr 4–20%. Irgendwo dazwischen dürfte die Bioverfügbarkeit von oral eingenommenem CBD liegen.

• Sublingual

Obwohl die sublinguale Einnahme von CBD der oralen Anwendung sehr ähnlich ist, wird der Wirkstoff dabei auf die Kapillaren unter der Zunge angewendet, wo es in die Blutbahn eintritt. Man gibt ein paar Tropfen unter die Zunge und wartet, bis der Wirkstoff von der Mundschleimhaut aufgenommen wird. Mithilfe von CBD-Tinkturen oder -Sprays erreicht man eine höhere Bioverfügbarkeit als bei der oralen Einnahme. Um wie viel effektiver diese Form der Anwendung tatsächlich ist, kann abschließend aber nicht geklärt werden.

Anwendungsberichten zufolge ist die sublinguale Anwendung von CBD eine einfache und effektive Möglichkeit, damit die Wirkung schneller eintritt. Da der Wirkstoff nicht erst durch die Leber und den Verdauungstrakt muss, geht man davon aus, dass Cannabidiol schneller ins Blut gelangt.

• Salben und Cremes

CBD-Salben und -Cremes besitzen von allen drei Anwendungsmethoden die geringste Bioverfügbarkeit. CBD ist von Natur aus hydrophob (wasserabweisend), weshalb es nur schwer durch die Haut dringen kann. Aus diesem Grund wird CBD ausschließlich mit einem Trägeröl gemischt.

Die Bioverfügbarkeit von Cremes und Salben mit CBD liegt schätzungsweise bei 5–10%. Obwohl sich das im ersten Augenblick nach nicht viel anhört, ist das Gute bei der topischen Anwendung, dass der Wirkstoff zur lokalen Linderung direkt auf die Haut aufgetragen wird. Die Zusammensetzung der Creme hilft der Haut bei der Aufnahme des Wirkstoffs, wo es auf zelluläler Ebene therapeutische Linderung verspricht. Das CBD mag sich bei dieser Methode zwar nicht so gut im Körper verteilen, ist auf aufgetragenen Körperarealen aber höchst wirksam.

Liposomen haben Auswirkungen auf die Bioverfügbarkeit

Neben der Veränderung der Darreichungsform kann die Bioverfügbarkeit von CBD auch durch Liposomen verbessert werden. In einem früheren Beitrag haben wir den Nutzen von Liposomen schon einmal umfassend behandelt, aber das Prinzip dahinter ist recht einfach.

Liposomen sind winzig kleine Vesikel, die sich als eine Art Schutzschicht um CBD-Moleküle formen. Innerhalb dieser Blase wird das CBD bei der Reise durch den Verdauungstrakt gegen verschiedenen Enzyme abgeschirmt. Dank des einzigartigen hydrophilen „Kopfes“ und hydrophoben „Schwanzes“ von Liposomen werden sie von der Darmschleimhaut schneller aufgenommen als ein isoliertes CBD-Molekül.

Liposomen können sowohl in Ölen als auch Cremes eingesetzt werden, um die Bioverfügbarkeit von CBD zu erhöhen. Dank ambitionierter wissenschaftlicher Techniken sind Liposomen bei der Umschließung von CBD zu 100% effektiv – kein CBD geht dabei verloren.

Bioverfügbarkeit ist ein Aspekt bei der Auswahl des richtigen Produkts für Deine Bedürfnisse

Für jeden, der an dem therapeutischen Potenzial von CBD interessiert ist, spielt Bioverfügbarkeit immer eine wichtige Rolle. Man sollte es allerdings als nur einen Faktor bei der Auswahl des geeigneten Produkts betrachten.

Selbst wenn CBD mithilfe einer Anwendungsform mit 100% Bioverfügbarkeit eingenommen werden könnte, hätte ein Produkt von schlechter Qualität keine signifikant stärkere Wirkung. Außerdem sollte man bedenken, dass der Wirkstoff bei der oralen Einnahme im Vergleich zu anderen Anwendungsformen länger im Körper bleibt. Ehe Du Dich für CBD entscheidest, solltest Du Dir bewusst machen, was Du damit erreichen willst. Wenn der Wirkstoff nicht für die Behandlung bestimmter Beschwerden genutzt wird, sollten die üblichen Anwendungsformen (oral/sublingual) genügen.

Wir können jedoch nicht garantieren, dass das bei jedem CBD-Produzenten der Fall ist. Wir von Cibdol sind stolz auf unser goldenes CBD Öl mit seiner marktführenden Reinheit und den verifizierten Testergebnissen. Außerdem enthält es eine Reihe verschiedener Cannabinoide und Terpene, um den Entourage-Effekt so gut wie möglich zu nutzen. Durch die Gewährleistung jeder dieser Attribute kannst Du sicher sein, dass die von Dir gewählte Darreichungsform so effektiv wie möglich ist. Egal, für welche Du Dich am Ende entscheidest.

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