Was ist CBC (Cannabichromen)?

CBC (Cannabichromen)

Obwohl dieses Cannabinoid den meisten unbekannt sein wird, ist CBC alles andere als unbedeutend. Lies weiter für eine vollständige Zusammenfassung zum Thema Cannabichromen und finde heraus, welche Rolle es bei Cannabinoid-basierten Behandlungen spielen könnte.

Was ist CBC?

Cannabichromen gehört zu einer Familie organischer Verbindungen, die als Cannabinoide bekannt sind. CBC kommt in Hanf und Marihuanasorten vor und wird synthetisiert, nachdem CBCA Hitze und Licht ausgesetzt wurde. Dennoch unterscheidet es sich von der Mehrzahl der Cannabinoide, da es eine geringe Affinität zu CB-Rezeptoren aufweist. Stattdessen bindet CBC an TRPV-Rezeptoren, die auf zellulärer Ebene an der Wahrnehmung von Temperaturänderungen und anderen Ereignissen beteiligt sind.

Zusammenfassung

Obwohl CBC selbst einige Nutzen aufweisen könnte, wurde in den meisten Studien die Wirkung von CBC im Zusammenhang mit anderen Cannabinoiden wie CBD und THC untersucht. Cannabichromen weist eine ausgezeichnete Synergie mit anderen Cannabinoiden auf, und obwohl es eine wichtige Verbindung in der biologischen Struktur von Cannabis sativa ist, wird es nur in geringen Mengen produziert.
CBC:

• scheint nicht psychotrop zu wirken.
• ist eines der drei wichtigsten Cannabinoide, die aus CBGA synthetisiert werden.
• könnte die Behandlung von Krebs, Schmerzen und Entzündungen unterstützen.
• spielt eine entscheidende Rolle bei der Optimierung des Entourage-Effekts.
• zeigt eine schwache Affinität zu CB1- und CB2-Rezeptoren, die mit dem ECS verbunden sind.
• aktiviert TRPV1- und TRPA1-Rezeptoren in der Zellmembran.

Nebenwirkungen

Derzeit ist es noch zu früh, um festzustellen, ob CBC nennenswerte Nebenwirkungen hervorruft. Wie andere nicht-psychotrope Cannabinoide scheint es gut verträglich zu sein, was jedoch nur eine Vermutung ist.

Unterstützende Forschung

Wie bereits erwähnt wurden in den meisten Studien mit CBC auch andere bekannte Cannabinoide untersucht. Unabhängige Untersuchungen von CBC sind begrenzt, derzeit werden nur Tier- und In-vitro-Studien durchgeführt.

Eine 2006 im Journal of Pharmacology veröffentlichte Studie untersuchte die Effekte von Cannabinoiden an In-vitro-Krebszellen. Auch wenn sich Cannabidiol (CBD) als stärkster Inhibitor des Krebszellenwachstums erwies, lagen CBG und CBC nur dicht dahinter. Die Forscher schlossen daraus, dass ihre "Daten die weitere Prüfung von Cannabidiol und cannabidiolreichen Extrakten für die potentielle Behandlung von Krebs unterstützen".

Die Abteilung für experimentelle Medizin im italienischen Neapel testete die Wirkung von CBD und CBC auf nozizeptive Bahnen bei Ratten. Nozizeptiver Schmerz ist eine bekannte Empfindung, die bei Brüchen, Verbrennungen oder Blutergüssen auftritt.

Die Ergebnisse zeigten, dass CBD und CBC "Analgesie durch Wechselwirkung mit mehreren Zielproteinen" verursachten. Auch wenn die Studie zeigte, dass beide Verbindungen nützliche therapeutische Mittel sein könnten, müssen noch mehrere Wirkmechanismen untersucht werden. 

Eine 2010 von der Universität von Mississippi durchgeführte Studie evaluierte die Wirkung von THC, CBD, CBC, CBG und CBN in einem Tiermodell zu Depressionen. Unter Verwendung einer Vielzahl von Dosen kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass „Cannabinoide eine Antidepressivum-ähnliche Wirkung hervorrufen“, auch wenn die Wirkung von CBC dosisabhängig war.

Obwohl CBD wegen seiner Reduktion von mit Akne verbundenen Entzündungen und Zellproliferation bevorzugt wird, hat eine Studie aus dem Jahr 2016 gezeigt, dass CBC eine ähnliche Wirkung haben könnte. Das Cannabinoid „reduzierte die durch Arachidonsäure (AA) hervorgerufene 'akneähnliche' Lipogenese erheblich“. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass CBC, CBDV und THCV vielversprechend sein könnten, was ihre Anwendung als hocheffiziente, neuartige Mittel bei Akne betrifft.

Die Wirkung von CBC auf andere Cannabinoide wurde 2011 in einer Studie gezeigt, die in "Drug and Alcohol Dependence" veröffentlicht wurde. Dieses Cannabinoid schien nicht nur die psychotrope Wirkung von THC zu vermitteln, sondern die dosisabhängige Verabreichung beider Cannabinoide in vitro führte auch zu verstärkten Effekten im Tetrad-Test und was entzündungshemmende Wirkungen betrifft. Der gewichtigste Unterschied zu CBC war, dass die entzündungshemmenden Effekte nicht das Ergebnis einer Bindung an die CB1- oder CB2-Rezeptoren war. Es ist noch unklar, wie dieser Wirkmechanismus effektiv auf Humanstudien übertragen werden kann.

Rechtliche Lage

Da CBC als nicht-psychotrop gilt, fällt dieses Cannabinoid nicht unter das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel. Daher unterliegt es keinerlei direkten Beschränkungen und wird nicht als illegale Substanz angesehen.

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