Kann man CBD neben anderen Medikamenten einnehmen?

In der heutigen modernen Zeit ist es nicht ungewöhnlich, dass wir verschiedene Medikamente zur gleichen Zeit einnehmen. Da CBD einen Einfluss auf mehrere biologische Systeme hat, ist es wichtig zu wissen, ob man es neben seinen regulären Medikamenten einnehmen kann. Lies weiter und erfahre alles, was Du wissen musst.

Aktuelle Forschungen zeigen, dass CBD ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil hat

Die verschiedenen Möglichkeiten, mit denen CBD den Körper unterstützen kann, werden immer weiter enthüllt, doch ein Faktor bleibt nach wie vor konstant: Das vorteilhafte Sicherheitsprofil des Wirkstoffs. CBD wird auch bei täglichen Dosen von bis zu 160mg gut vertragen und produziert minimale Nebenwirkungen. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dosis CBD-Öl, die wir empfehlen, beträgt dreimal täglich 3 bis 4 Tropfen; dies entspricht ungefähr 24mg/Tag (auf der Basis von Cibdol 4% CBD-Öl).

Darüber hinaus wurde der Wirkstoff von der Weltgesundheitsorganisation nach einer eingehenden Prüfung als sicher eingestuft. Ihre Schlussfolgerungen aus der aktuellen Forschung lauteten wie folgt: “CBD wird im Allgemeinen gut vertragen und hat ein gutes Sicherheitsprofil. Die berichteten Nebenwirkungen können auf Arzneimittelwechselwirkungen zwischen CBD und den bestehenden Medikamenten der Patienten zurückzuführen sein.”

Der Bericht berücksichtigte neben klinischen und präklinischen Studien auch ein breites Spektrum an Forschungsarbeiten. Diese Befunde sind ermutigend, da sie uns anhand der Grundlage der uns derzeit bekannten Erkenntnisse zeigen, dass die Nebenwirkungen von CBD minimal sind. Hier kannst Du noch mehr über die möglichen Nebenwirkungen lesen. Es ist jedoch wichtig nicht zu vergessen, dass diese Nebenwirkungen das Ergebnis von Arzneimittelwechselwirkungen sein können. Der kritische Teil dieser Aussage ist das Wort “können”, da es angibt, dass wir noch immer nicht jede mögliche Interaktion oder Komplikation verstehen, die im menschlichen Körper auftreten kann.

Die Beziehung zwischen CBD und Medikamenten verstehen

CBD muss, wie viele andere Medikamente auch, von der Leber verstoffwechselt werden, bevor es im Körper verteilt werden kann. Sobald das Verdauungssystem CBD verarbeitet hat, durchläuft es den First-Pass-Effekt in der Leber. Zu diesem Zeitpunkt setzt die Leber spezielle Enzyme ein, um CBD in kleinere Kernbestandteile (Metaboliten) zu zerlegen und über den Kreislauf im Körper zu verteilen. Dieser Prozess ist völlig natürlich.

Das potenzielle Problem beim Konsum von CBD besteht darin, dass es, wenn es zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen wird, im Wesentlichen die gesamte Aufmerksamkeit der Leber in Anspruch nimmt. Die von uns erwähnten speziellen Enzyme, insbesondere das Cytochrom-P450-Enzym, werden durch CBD abgelenkt, was dazu führen kann, dass die anderen vorhandenen Medikamente nicht in kleinere Teile zersetzt werden. Dabei können nachteilige Auswirkungen auftreten. Wenn bestimmte Medikamente länger im Körper verbleiben, als sie sollten, können Nebenwirkungen im Körper auftreten.

Die möglichen Wechselwirkungen zwischen CBD und Medikamenten werden derzeit erforscht

Jedes Medikament, das durch das P450-Enzym verstoffwechselt wird, könnte durch CBD beeinträchtigt werden. Viele Arten von Steroiden, Antibiotika, Antidepressiva, Betablockern und Antihistaminika – neben verschiedenen anderen Medikamenten – fallen in diese Kategorie. Doch nur weil diese Arten von Medikamenten durch Enzyme in der Leber abgebaut werden, bedeutet das nicht, dass auch definitiv eine Wechselwirkung mit CBD auftreten wird. Wenn Du Dich für die Einnahme von CBD entscheidest, solltest Du immer zuerst einen Arzt konsultieren, insbesondere wenn Du Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Deine bereits verschriebenen Medikamente hast.

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