Kann CBD süchtig machen?

Frühe wissenschaftliche Studien deuten an, dass CBD Einfluss auf die Symptome einer Vielzahl von Erkrankungen nehmen könnte. Obwohl das Cannabinoid unglaublich beliebt geworden ist, stellen einige Nutzer seine Sicherheit noch immer in Frage. Eine häufig gestellte Frage lautet: “Macht CBD süchtig?” Die Antwort darauf findest Du im Folgenden.

Macht CBD süchtig?

Kurz gesagt: Nein. CBD führt bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen nicht zu einem Suchtverhalten. Sogar die Weltgesundheitsorganisation kam zu dem Schluss, dass CBD so gut wie kein Missbrauchspotential produziert.

Wir verstehen jedoch, warum Menschen sich diese Frage oft stellen. CBD wird, wie die meisten Phytocannabinoide, aus der Cannabispflanze gewonnen. Noch genauer gesagt, stammt der größte Teil des CBDs aus Industriehanf, der nach EU-Gesetzen weniger als 0,2% THC enthalten muss. THC ist die psychoaktive Komponente von Cannabis, die das mit Marihuana assoziierte “High” produziert.

Einsteiger in die Welt des Cannabis und Hanfs können in all diesen Informationen sehr leicht den Faden verlieren. Sie verwechseln häufig die Wirkungen von CBD mit denen von THC-reichem Cannabis.

Wie THC und CBD den Körper beeinflussen

THC erzeugt seine psychoaktiven Wirkungen durch die Aktivierung von CB1-Rezeptoren im zentralen Nervensystem. Dieser Wirkmechanismus dreht am Rad des Dopaminsystems und beeinflusst Belohnung suchendes Verhalten, was bei einigen Nutzern einen Suchtzyklus auslösen kann.

CBD hingegen aktiviert die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems nicht direkt und erzeugt auch keine psychoaktiven Wirkungen. Tatsächlich wird angenommen, dass CBD die Fähigkeit von THC verringert, an CB1-Rezeptoren zu binden und diese zu aktivieren. Insgesamt erzeugen CBD und THC völlig unterschiedliche Effekte, obwohl sie auf molekularer Ebene beinahe eineiige Zwillinge sind. Auch wenn die meisten CBD-Produkte – mit Ausnahme von reinen CBD-Kristallen – etwas THC enthalten, bewirken solche geringe Mengen keinerlei psychoaktive Wirkung.

In der Zeitschrift Current Drug Safety veröffentlichte Forschung untersuchte die Sicherheit und Nebenwirkungen von Cannabidiol. Häufige CBD-Dosen von bis zu 1 500mg/Tag wurden von Menschen gut vertragen. Im Gegensatz zu THC verursachte CBD keine Veränderung der Herzfrequenz, des Blutdrucks oder der Körpertemperatur.

CBD und Sucht – unterstützende Studien

Der stärkste Beleg für das fehlende Suchtpotential von CBD ist die Einschätzung des Missbrauchspotentials von CBD, die in der Zeitschrift Epilepsy & Behavior veröffentlicht wurde. Die randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Studie untersuchte das Missbrauchspotential von CBD an Nutzern, die Drogen zur Erholung verwendeten.

Die Forscher verabreichten Freiwilligen orale Einzeldosen hochreinen CBDs (750, 1 500 und 4 500mg). Das Cannabinoid wurde mit Dosen des Beruhigungsmittels Alprazolam (2mg), des synthetischen Cannabinoids Dronabinol (10 und 30mg) und einem Placebo verglichen. Die Freiwilligen bewerteten die Dosen dann unter Verwendung einer visuellen Analogskala.

Die Ergebnisse zwischen CBD und dem Placebo zeigten ähnliche Werte. Die Forscher gaben an, dass die Verabreichung einer therapeutischen Dosis CBD (750mg) ein besonders niedriges Missbrauchspotential aufwies. Die höheren Dosen von 1 500 und 4 500mg zeigten andere Wirkungen als ein Placebo, aber immer noch weniger als die anderen an der Studie beteiligten Medikamente.

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