Die potentiellen Nebenwirkungen von CBD

CBD ist ein äußerst beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, das eine Reihe von vorteilhaften pharmakologischen Wirkungen hervorruft. Die als Cannabinoid eingestufte Verbindung wird in der Cannabispflanze produziert, ist jedoch nicht psychoaktiv. CBD verfügt über ein gutes Sicherheitsprofil für den menschlichen Konsum, ist meist gut verträglich und weist keine Auswirkungen auf, die auf Missbrauch oder körperliche Abhängigkeit hindeuten. Die Forschung zeigt auch, dass das Cannabinoid physiologische Parameter wie Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur kaum bis gar nicht beeinflusst. Einige dieser Forschungen sind jedoch umstritten, wie wir bald sehen werden.

Die Nebenwirkungen von CBD

Wie es bei jeder Vitamin-, Mineralstoff- und Kräuterergänzung der Fall ist, hat auch CBD einige Nebenwirkungen. Jede dieser Substanzen hat das Potenzial, Menschen auf individuell unterschiedliche Weise zu beeinflussen. Bevor Du mit der Einnahme von CBD als Teil Deiner täglichen Routine beginnst, solltest Du Dir über mögliche Nebenwirkungen bewusst sein. Es wird empfohlen, dass Du die Verwendung von CBD vorher mit Deinem Arzt oder Gesundheitsexperten besprichst, um sicherzustellen, dass es die richtige Entscheidung für Dich ist.

Es kann sein, dass Du nach der Einnahme von CBD einen trockenen Mund bekommst

CBD kann zu einem trockenen Mund führen, auch wenn die Methode der Verabreichung nicht durch Rauchen oder Verdampfen erfolgt. CBD verursacht nämlich tatsächlich durch seine Wechselwirkung mit dem Endocannabinoid-System einen trockenen Mund. CBD verringert die Speichelsekretion und verursacht dadurch einen trockenen Mund, weil es die Cannabinoid-Rezeptoren an den Speicheldrüsen beeinflusst. Auch wenn es sich unangenehm anfühlt, kann es leicht mit einer Flasche Wasser oder Saft behoben werden, nachdem Du CBD eingenommen hast.

CBD hat das Potenzial, den Blutdruck zu senken

Hatten wir nicht gerade gesagt, dass CBD keinen Einfluss auf den Blutdruck hat? Studien scheinen zu zeigen, dass CBD zwar keine größeren, anhaltenden Änderungen des Blutdrucks verursacht, es kann ihn jedoch vorübergehend senken. Für die meisten Menschen wird diese Änderung völlig unbemerkt bleiben. Doch für Menschen mit bestimmten Krankheiten kann sogar ein geringer Abfall des Blutdrucks erhebliche Konsequenzen haben.

Die Einnahme von CBD kann Dich benommen oder schläfrig machen

Andere berichtete Nebenwirkungen von CBD umfassen Benommenheit und Schläfrigkeit. Einige Nutzer geben an, nach dem Konsum einer Dosis erhöhte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit verspüren, während andere sich entspannter und schläfriger fühlen. Außerdem berichten manche Nutzer, dass sie sich benommen fühlen, was wiederum mit dem leichten Abfall des Blutdrucks verbunden sein kann. Aufgrund dieser potenziellen Nebenwirkungen ist es wichtig, dass Nutzer mit kleinen Dosen beginnen und sie nur allmählich erhöhen, je nachdem, wie CBD wirkt. Es ist auch sinnvoll, das Fahren oder Bedienen schwerer Maschinen nach den ersten paar Einnahmen von CBD zu vermeiden.

CBD kann mit verschreibungspflichtigen Medikamenten interagieren

In einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 2017 heißt es, dass CBD eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen kann, wenn es zusammen mit bestimmten Arzneimitteln eingenommen wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Cannabinoid mit Enzymen interagiert, die den Wirkstoff metabolisieren, einschließlich derjenigen, die zur Cytochrom P450-Familie gehören. Sobald CBD durch P450 metabolisiert wird, verdrängt es die Enzyme und hindert sie daran, andere Medikamente zu metabolisieren. Dies kann dazu führen, dass höhere Anteile anderer Medikamente über eine längere Zeit im Körper verbleiben. Personen, die Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme von CBD ihren Arzt konsultieren. Für weitere Informationen über CBD und das P450-Enzym, kannst Du unseren Blog zu diesem Thema konsultieren.

CBD und mögliche Nebenwirkungen – ein Fazit

Die meisten aktuellen Forschungen zu den möglichen Nebenwirkungen von CBD sind das Ergebnis von In-vitro-Studien (also Studien an Zellen) und Tierstudien. Es bedarf weiterer Forschungen an Menschen, um genaue Schlussfolgerungen hinsichtlich der Nebenwirkungen von CBD zu ziehen, insbesondere in umstrittenen Bereichen wie den oben genannten. In einem in der Fachzeitschrift Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlichten Artikel wird das Problem beim Vergleich von Forschungsergebnissen an Tieren und Menschen diskutiert. Beim Menschen wird CBD häufig oral oder durch Inhalation verabreicht. Bei Nagetieren wird CBD oral oder durch Injektionen verabreicht.

Darüber hinaus unterscheidet sich die CBD-Konzentration im Blut von Menschen und Nagetieren bei oraler Verabreichung. Selbst wenn in beiden Spezies die gleichen Konzentrationen im Blut erreicht werden, kann CBD unterschiedliche biologische Wirkungen haben. Bisher ist das Sicherheitsprofil von CBD hoch. Eingehende Forschungen an Menschen sind jedoch unerlässlich.

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