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Autor: Luke Sholl

CBD für die Behandlung von atopischer Dermatitis

Dermatitis

Es ist kein Geheimnis, dass CBD in einer Vielzahl von Schönheits- und Hautpflegeprodukten gefunden werden kann, von denen behauptet wird, dass sie Hautkrankheiten lindern oder behandeln würden. Aber wie wirksam ist es für die Linderung von Dermatitis? Wir nehmen das Potenzial des Wirkstoffs als Heilmittel für Dermatitispatienten genauer unter die Lupe.

Was ist Dermatitis?

Bevor wir das Potenzial von CBD als Therapieoption untersuchen, müssen wir zunächst herausfinden, was genau Dermatitis ist. Dermatitis, im Fall von atopischer Dermatitis manchmal auch als Ekzem bezeichnet, ist eine weit verbreitete Hauterkrankung, die mit Symptomen wie juckenden und entzündeten Hautpartien einhergeht. Die Schwere einer Dermatitis kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Manche erleben lediglich ein leichtes Jucken, während andere die Symptome als derart extrem unangenehm empfinden, dass sie belastend sind. Sie mag zwar häufiger bei kleinen Kindern auftreten, doch Dermatitis kann Menschen jeden Alters betreffen.

Atopische Dermatitis ist die häufigste Art von Dermatitis. Es gibt aber noch zahlreiche andere Arten. Eine davon ist Kontaktdermatitis, die durch den Kontakt mit Reizstoffen ausgelöst wird und oft zu Rötungen und Juckreiz führt.

Dyshidrotische Dermatitis ist eine Art von Dermatitis, die vor allem an den Fingern, Handflächen und Fußsohlen auftritt und zu schuppigen und blättrigen Hautstellen führt. Eine weitere Art ist nummuläre Deratitis, wobei ihre Symptome in den Wintermonaten auftreten. Und schließlich noch seborrhoische Dermatitis, die eine Art der Erkrankung ist, die hauptsächlich im Gesicht und hinter den Ohren auftritt.

Unabhängig von der Art der Dermatitis sind die hervorgerufenen Symptome ähnlich und äußern sich häufig in Form von trockenen, rauen, schuppigen und entzündeten Hautstellen, die allerdings an verschiedenen Körperstellen auftreten. Am häufigsten tritt Dermatitis jedoch an den Innenseiten der Ellenbogen, Kniekehlen und auf dem Kopf auf.

Was verursacht Dermatitis?

Dermatitis bleibt so etwas wie ein medizinisches Rätsel. Die ihr zugrundeliegende Ursache wird noch nicht vollkommen verstanden. Manche Untersuchungen deuten darauf hin, dass sie durch eine Überreaktion des Immunsystems ausgelöst wird. In einigen Fällen beginnt das Immunsystem tatsächlich, Proteine in von ihm normalerweise ignorierten Körperteilen anzugreifen, was zu einer Entzündung führt.

Abgesehen davon können viele verschiedene Auslöser zu einem Ausbruch von Dermatitis führen. Dazu zählen unter anderem chemische Reizstoffe, Lebensmittelallergien, Stress, Schwitzen, Temperaturschwankungen und Veränderungen der Luftfeuchtigkeit, um nur ein paar zu nennen.

Wie behandelt man Dermatitis?

Bei der Behandlung von Dermatitis gibt es verschiedene Ansätze: nämlich äußere und innere Behandlung. Die äußere Behandlung umfasst topisch aufgetragene Cremes und Balsame, während sich die innere Behandlung eher auf eine mögliche Umstellung der Ernährung sowie Antihistaminika und entzündungshemmende Medikamente konzentriert.

Der Verlauf der Behandlung hängt natürlich von der Schwere und Art der Dermatitis ab. Leichtere und sporadisch auftretende Symptome können mit Cremes behandelt werden, während häufig an Dermatitis Leidende sich einer innerlichen Behandlung zuwenden könnten, um den Ausbrüchen ein Ende zu machen. Die Behandlung mit Steroiden und Antihistaminika kann jedoch einige potenzielle Nebenwirkungen hervorrufen, die viele Betroffene vermeiden möchten.

Neben einer Ernährungsumstellung können auch andere Änderungen der Lebensführung wie die Integration von Meditation, Yoga und Atemübungen zur Linderung der Symptome beitragen und es wurde festgestellt, dass diese Maßnahmen potenziell nervlich bedingte Dermatitisausbrüche reduzieren können.

CBD bei Dermatitis

Während frei verkäufliche und verschreibungspflichtige Cremes und Medikamente durchaus eine praktikable Möglichkeit für die Behandlung von Dermatitis sind, greifen viele zu CBD-haltigen Produkten, um ihre Symptome zu lindern. Aber warum ist das so?

CBD (Cannabidiol), ein naturreiner Wirkstoff aus der Hanfpflanze, wurde in zahlreichen Studien auf seine entzündungshemmenden und antioxidativen Potenziale untersucht. Daher hat es massive Zugkraft als Ergänzungsmittel mit beruhigenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften gewonnen.

Mit dem im Sinn ist es nicht verwunderlich, dass es bei Patienten begehrt ist, die nach einer Behandlungsoption für Hautkrankheiten suchen, einschließlich Dermatitis.

Das Endocannabinoid-System und CBD

Doch wie wirkt CBD im Körper? In erster Linie interagiert die Substanz mit dem Endocannabinoid-System, einem Regulierungssystem, das viele lebenswichtige Funktionen und andere biologische Systeme überwacht. Den gesamten menschlichen Körper umspannend, durchzieht das Endocannabinoid-System (ECS) sogar unsere Haut!

Wissenschaftler nehmen sogar an, dass das Endocannabinoid-System in der Haut an verschiedenen biologischen Prozessen wie Zellteilung, Wachstum, Differenzierung, Apoptose und Hormonproduktion beteiligt ist[1]. Darüber hinaus kann eine Störung des Endocannabinoid-Systems der Haut die Entwicklung zahlreicher damit verbundener Krankheiten wie Schuppenflechte, Haarwuchsstörungen, Dermatitis und Akne begünstigen.

CBD-Creme für Dermatitis

Angesichts der Präsenz des ECS in der Haut und CBDs potenziell die Haut beruhigenden Eigenschaften stellt der Wirkstoff einen idealen Bestandteil von Cremes und Lotionen zur Behandlung von Dermatitissymptomen. Ein solches Produkt, das sich dies zunutze macht, ist Zemadol von Cibdol. Zemadol ist ein Medizinprodukt der Klasse 1 und wurde speziell entwickelt, um die Heilung von durch atopische Dermatitis gereizte und trockene Haut zu unterstützen. Der Hauptwirkstoff in Zemadol ist kolloidales Hafermehl, das die Haut mit einer Schicht aus Polysacchariden untertützt, um gereizte Hautareale zu beruhigen. Kolloidales Haferfehl enthält außerdem Avenanthramide, die die Reduzierung von Entzündungen und Schmerzempfindlichkeit begünstigen.

Was Zemadol jedoch wirklich herausstechen lässt, ist die hohe Konzentration an CBD. CBD wird leicht absorbiert und dringt in die Haut ein, was es zu einem geeigneten topischen Wirkstoff macht. Untersuchungen der Universität von Colorado erforschten sogar die Effektivität von CBD bei der direkten Behandlung der Symptome von Dermatitis[2]. Obwohl es noch viel zu früh ist, um irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen, deuten immer mehr Studien darauf hin, dass dies ein vielversprechender Bereich ist. Aus diesem Grund stellt Zemadol eine wohltuende Bereicherung des Instrumentariums eines jeden Dermatitispatienten dar.

CBD-Öl für Dermatitis

Wie bereits erwähnt, ist die äußerliche Amwendung nur eine Form der Dermatitisbehandlung. Viele entscheiden sich für CBD-Öle und -Kapseln, um das Wohlbefinden von innen heraus zu steigern. Während topische Cremes lokale Wirkung bieten, beruhigt oral oder sublingual eingenommenes CBD-Öl den Körper auf eher ganzheitliche Weise.

Es ist wichtig, anzumerken, dass die Wirkung von CBD von Person zu Person unterschiedlich ist. Unabhängig davon sollte jeder, der CBD-Öl oder -Kapseln als Teil seiner täglichen Routine nutzen möchte, einen Richtwert finden, wie er sich vor, während und nach der Einnahme fühlt. Ziehe in Betracht, dies in einem Tagebuch festzuhalten. Dies ist der beste Weg, um Deine Fortschritte mit CBD nachzuvollziehen.

Hoffnung für Dermatitispatienten

Während laufende wissenschaftliche Untersuchungen die Wirksamkeit von CBD in der Behandlung von Dermatitis untersuchen, können Anwender zumindest seine breite Palette an ganzheitlichen Wirkungen nutzen, um ihre Lebensqualität und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Falls Du Zemadol, CBD-Öl oder Kapseln selbst ausprobieren möchtest, warum nicht den Cibdol-Shop ansteuern, um in einer großen Auswahl von mit Cannabinoiden angereicherten Produkten zu stöbern? Um mehr über die nützliche Wirkung von CBD für die Haut zu erfahren, durchsuche unsere umfangreiche CBD-Enzyklopädie.

Autor
Luke Sholl

Title/author.

Luke Sholl
Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im Schreiben über CBD und Cannabinoide ist Luke ein etablierter Journalist, der als Hauptautor für Cibdol und andere Cannabinoid-Publikationen arbeitet. Der Präsentation von sachlichem, evidenzbasiertem Content verpflichtet, erstreckt sich seine Faszination für CBD auch auf Fitness, Ernährung und Krankheitsprävention.
Luke Sholl

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Luke Sholl
Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im Schreiben über CBD und Cannabinoide ist Luke ein etablierter Journalist, der als Hauptautor für Cibdol und andere Cannabinoid-Publikationen arbeitet. Der Präsentation von sachlichem, evidenzbasiertem Content verpflichtet, erstreckt sich seine Faszination für CBD auch auf Fitness, Ernährung und Krankheitsprävention.
Quellen

[1] Bíró T, Tóth BI, Haskó G, Paus R, Pacher P. The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities. Trends in Pharmacological Sciences. 2009;30(8):411-420. doi:10.1016/j.tips.2009.05.004 ‌https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2757311/ [Quelle]

[2] Marijuana May Help Solve Skin Rash Sting | Inside Science. www.insidescience.org. Accessed October 7, 2021. https://www.insidescience.org/video/marijuana-may-help-solve-skin-rash-sting [Quelle]

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