Was sind Flavonoide?

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Ein entscheidendes Puzzleteil: Flavonoide

Flavonoide sind Verbindungen, die ein entscheidendes Element des CBD-Puzzles bilden. Es ist jedoch nicht nur die Hanfpflanze, die diese farbenfrohen Phytonährstoffe populär gemacht hat. In praktisch allen Früchten, Gemüsen und Kräutern kommen über 6.000 Flavonoide vor. Rote Paprika, Blaubeeren, Orangen – all diese Lebensmittel verdanken Flavonoiden ihre lebhafte Farbe.

Jede Farbe repräsentiert ein anderes Flavonoid – sie sind die Lösung der Natur zur Abwehr von Schädlingen, zum Schutz von Pflanzen und zur Signalisierung der Zellaktivität. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass Flavonoide, obwohl sie nicht so bedeutsam wie Cannabinoide oder Terpene sind, offensichtlich eine entscheidende Rolle für die menschliche Gesundheit spielen.

Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass der Begriff “Flavonoide” eine allgemeine Klassifikation für vier Hauptgruppen ist: Flavonoide, Isoflavonoide, Neoflavonoide und Anthocyane. Der Einfachheit halber wird der Begriff Flavonoide jedoch am häufigsten verwendet. Der einzige signifikante Unterschied, den man beachten sollte, ist, dass es auch eine Klasse von Flavonoiden gibt, die ausschließlich in der Cannabis sativa-Spezies vorkommen: Cannflavine. Mehr dazu später.

Flavonoide sind verbreiteter, als man denkt

Mach Dir keine Sorgen, wenn der Gedanke, sich an 6.000 Flavonoide und vier verschiedene Kategorien zu erinnern, einschüchternd erscheint. Forscher haben gerade erst damit begonnen, jede der Gruppen einzeln zu untersuchen. Im Moment ist es mehr als ausreichend, mehrere bekannte Flavonoide hervorzuheben, von denen viele in Lebensmitteln, Getränken und Pflanzen zu finden sind.

Beispiele von Flavonoiden

• Apigenin

Über 68% der gesamten Flavonoide in Kamille sind Apigenin. Andere bekannte Quellen sind Petersilie, Sellerie und natürlich Kamillentee.

• Cannflavine A,B und C

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Cannflavinen um eine bestimmte Klasse von Flavonoiden, die ausschließlich in Cannabis sativa vorkommen. Cannflavin A und B wurden erst in den 1980er Jahren entdeckt, während Cannflavin C erst im Jahr 2008 isoliert wurde.

• Kaempferol

Du erkennst den Namen dieses Flavonoids vielleicht nicht, aber wir können garantieren, dass Du ihn regelmäßig konsumierst. Kaempferol kommt in Äpfeln, Trauben, grünem Tee, Rosenkohl und der Aloe-Vera-Pflanze vor.

• Quercetin

Obwohl es häufig in Gemüse, Getreide und roten Zwiebeln vorkommt, hat das bittere Aroma von Quercetin das Flavonoid zu einem beliebten Zusatz in Nahrungsergänzungsmitteln und Getränken gemacht.

Was ist an Flavonoiden so wichtig?

Lass uns ehrlich sein, eine Welt ohne Farbe wäre ein sehr fader Ort. Aber Pflanzen und Lebensmittel ohne Flavonoide könnten noch viel katastrophaler sein. Da sich der Fokus langsam von den in Pflanzen häufiger vorkommenden Molekülen weg verlagert, stellen Wissenschaftler fest, dass Flavonoide viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringen könnten.

Im Jahr 2016 hat das Journal of Nutritional Science eine umfassende Überprüfung der Flavonoide durchgeführt. In dem Bericht heißt es, dass “Flavonoide heute als unverzichtbarer Bestandteil in einer Vielzahl von pharmazeutischen, medizinischen und kosmetischen Anwendungen angesehen werden”. Es scheint, dass die Wissenschaftler nach der Isolierung von Flavonoiden glauben, sie hätten “antioxidative, entzündungshemmende, antimutagene und krebshemmende Eigenschaften”.

Die Herausforderung, genau zu verstehen, wie Flavonoide mit dem menschlichen Körper interagieren, besteht darin, dass es so viele von ihnen gibt. Bei über 6.000 ist es unmöglich zu sagen, welche Flavonoide die oben aufgeführten Vorteile am wirksamsten bereitstellen. Man muss auch den Entourage-Effekt berücksichtigen, ein mächtiges Phänomen, das nicht nur bei Hanf- und Cannabispflanzen auftritt.

Mehr über Flavonoide verstehen

Wir haben es bereits angesprochen, aber Flavonoide bilden neben den Cannabinoiden und Terpenen ein entscheidendes Element des CBD-Puzzles. Es muss noch untersucht werden, wie verschiedene Kombinationen von Cannabinoiden und Terpenen die Wirksamkeit von Flavonoiden steigern können und umgekehrt.

Zum Glück werden Studien durchgeführt, die die Eigenschaften spezifischer Flavonoide identifizieren sollen. Wir wissen bereits, dass einige der oben aufgeführten Flavonoide den menschlichen Körper beeinflussen können, aber angesichts der Vielzahl der vorhandenen Flavonoide gibt es noch viel zu entdecken. In diesem Sinne hoffen wir, dass dieser Einblick in Flavonoide nützlich ist und die Bedeutung einer Ernährung (und CBD-Öl) hervorhebt, die reich an diesen organischen Verbindungen ist.

Behalte zukünftige Artikel im Auge, in denen wir uns eingehender mit den Mechanismen bestimmter Flavonoide befassen, einschließlich den Flavonoide, die nur in Cannabis sativa vorkommen – die Cannflavine A, B und C.

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