Was sind Cannabinoide?

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Was sind Cannabinoide?

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die in Cannabis sativa (und einigen anderen Pflanzen) vorkommen. Sie werden von Natur aus in diesen Pflanzen gebildet und gehören zu deren biologischer Struktur. Zunächst wollen wir erwähnen, dass Cannabinoide, die in Pflanzen vorkommen, technisch als "Phytocannabinoide" bezeichnet werden, aber unter die umfassende Kategorie der Cannabinoide fallen.

Man könnte Phytocannabinoide mit Zutaten in einem Rezept vergleichen – ohne diese Zutaten gäbe es das fertige Produkt nicht, was in unserem Fall die Hanfpflanze wäre. Und obwohl die Cannabinoide essentiell sind, machen sie nur einen Teil des Rezepts aus. Ebenso benötigen wir auch Flavonoide und Terpene, deren Funktion wir in einem separaten Artikel erläutern werden.

Die unterschiedlichen Cannabinoide in der Cannabispflanze

Jedes Cannabinoid hat einen etwas anderen Zweck und man nimmt an, dass es in jeder Hanfpflanze über hundert davon gibt. Ein Teil der Schwierigkeit zu verstehen, was die einzelnen Cannabinoide jeweils bewirken, beruht auf der Tatsache, dass sie nicht alle zur selben Zeit oder in vergleichbaren Konzentrationen vorliegen. Viele von ihnen trifft man nur an, während der Hanf wächst, während andere der Atmosphäre oder dem Sonnenlicht ausgesetzt sein müssen, bevor sie sich entwickeln können.

Im Allgemeinen weisen reife Hanfpflanzen (aus denen wir unser CBD extrahieren) ähnliche Verhältnisse von Cannabinoiden auf, zu denen CBD, CBN, CBC und viele andere gehören. Diese Buchstabenkombinationen sind Akronyme für ihre jeweiligen wissenschaftlichen Namen und helfen bei der Unterscheidung ihrer chemischen Struktur.

Im Hanf macht CBD den Löwenanteil der Cannabinoide aus, während die anderen nur in Spuren enthalten sind. Mit hochentwickelten Maschinen ist es möglich, bestimmte Cannabinoide zu isolieren und in ein gebrauchsfähiges Produkt umzuwandeln – CBD-Öl, Kapseln, Lotionen usw.

Dutzende von Cannabinoiden zur Hand zu haben ist schön und gut, aber ohne eine nutzbringende Funktion wären sie für uns ziemlich sinnlos – und hier kommt nun das Endocannabinoid-System (ECS) ins Spiel. Dank der Jahrmillionen andauernden Evolution hat jeder von uns (genauso wie Hund und Katze) ein solches ECS. Dieses einzigartige Regulierungssystem kann mit Cannabinoiden interagieren und eine Vielzahl von Veränderungen im Körper auslösen.

Cannabinoid-Rezeptoren und das Endocannabinoid-System

Beim Endocannabinoid-System handelt es sich um ein riesiges Netzwerk, das sich vom zentralen Nervensystem bis zu den wichtigsten Organen erstreckt und auch fast überall dazwischen anzutreffen ist. An verschiedenen Stellen des ECS befinden sich Cannabinoid-Rezeptoren. Diese Rezeptoren fungieren als Aktivierungspunkte und reagieren nur, wenn sie durch Cannabinoide entweder stimuliert oder gehemmt werden.

Wenn ein Cannabinoid (normalerweise oral) eingenommen wird, passiert es unser Verdauungssystem, wo unsere Leber es aufbricht, bevor es über den Blutkreislauf im Körper verteilt wird. Bei seiner Reise durch den Körper zielt es darauf ab, einen Rezeptor zu finden, mit dem es interagieren kann. CBD ist jedoch kein absoluter Alleskönner. Cannabinoid-Rezeptoren funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Deshalb entfalten bestimmte Cannabinoide Wirkungen, die andere nicht auslösen können.

CBD beispielsweise interagiert nur mit Rezeptoren, die seiner chemischen Struktur entsprechen. Dieselben Regeln gelten für alle Cannabinoide, weshalb jedes nur an bestimmten Stellen im Körper mit bestimmten Rezeptoren interagieren kann. Wo sich dieser Rezeptor befindet, bestimmt, welches biologische Ergebnis ausgelöst wird.

Es gibt Dutzende von Cannabinoiden und alle bewirken etwas anderes

Wir haben bis hier eine ganze Menge Fakten erwähnt, weshalb es Sinn macht, an dieser Stelle noch einmal kurz zu rekapitulieren: CBD ist eines von Dutzenden Cannabinoiden, die in Cannabis sativa vorkommen. Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die dank des Endocannabinoid-Systems in jeweils ganz spezifischer Weise Veränderungen in unserem Körper auslösen können. Das ECS hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und ist über unseren gesamten Körper verteilt.

Seine Hauptaufgabe besteht darin das Gleichgewicht zwischen all unseren biologischen Systemen aufrechtzuerhalten. Dies ist wichtig, weil unser Körper in einem Zustand der Homöostase (dynamisches Gleichgewicht) am besten funktioniert. Schließlich können wir durch den Konsum von Cannabinoiden dank der mit dem ECS verbundenen Cannabinoid-Rezeptoren eine Reihe subtiler biologischer Veränderungen fördern.

Obwohl CBD das Cannabinoid ist, an dem wir am meisten interessiert sind, gibt es Dutzende weitere – jeweils mit ganz spezifischen Eigenschaften. Wir werden in diesem Artikel nicht auf Details eingehen, aber bleib am Ball, um einen tiefen Einblick in jedes einzelne Cannabinoid zu erhalten. Falls Du eine Frage zu Cannabinoiden hast, kannst Du darauf vertrauen, dass Cibdol Dir die Antwort nicht schuldig bleiben wird.

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