Wie nimmt Dein Körper CBD auf?

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Das Konzept von Bioverfügbarkeit ist nicht so verwirrend, wie es klingt

Einfach gesagt: Bioverfügbarkeit ist die Geschwindigkeit (und auch das Ausmaß), mit der Inhaltsstoffe ihren Zielbereich im Körper erreichen. Je schneller Verbindungen vom Körper aufgenommen werden, desto schneller tritt die Wirkung ein, was Bioverfügbarkeit bei der Einnahme von CBD zu einem Entscheidungsfaktor macht.

Um zu verstehen, wie Bioverfügbarkeit von Produkt zu Produkt variiert, hilft es, eine Basislinie einzuführen. Eine intravenöse Dosis CBD ist der einzige Weg, um eine Bioverfügbarkeit von 100% zu erzielen (alle aktiven Verbindungen erreichen nahezu augenblicklich ihren Zielbereich). Es ist allerdings niemals ratsam oder praktikabel, CBD direkt in den Blutkreislauf zu verabreichen. Das Cannabinoid kann stattdessen auf vielfältige andere Arten eingenommen werden.

Bisher kann CBD in topischen Anwendungen, Kapseln, Tinkturen, Esswaren, Vape-Liquids, Zäpfchen und Nasensprays gefunden werden. Neben den Unterschieden in ihrem jeweiligen Nutzen werden die Produkt jedoch ebenso eine deutlich verschiedene Bioverfügbarkeit haben.

Die Konsummethode beeinflusst die Bioverfügbarkeit von CBD

Wenn Du an den Arbeitsweg denkst, versuchen die meisten Menschen immer, die direkteste Route zu nehmen. Sie ist nicht nur die schnellste, sondern Du kommst auch erfrischter auf Arbeit an. Eine intravenöse Dosis CBD ist der schnellste Arbeitsweg – keine Umleitungen oder Verkehr, einfach freie Fahrt. Mit jeder Ampel, Straßenarbeit oder Umleitung dauert Deine Fahrt jedoch länger und länger.

Dasselbe Prinzip gilt für Bioverfügbarkeit. Mit jedem Hindernis (Verdauungsenzyme, Magensäure, Stoffwechselgeschwindigkeit) wird die Geschwindigkeit und demnach auch das Ausmaß beeinträchtigt, mit denen CBD in unseren Blutkreislauf gelangt. Es wird nicht immer für jeden CBD-Nutzer zweckmäßig sein, die schnellste Resorptionsrate zu erleben. Das richtige Produkt für Dich wird von Deinen Bedürfnissen abhängen und davon, was Du mit CBD bewirken willst. Es hilft aber, sich mit der Bioverfügbarkeit von unterschiedlichen Darreichungsformen vertraut zu machen, sodass Du über alle beteiligten Faktoren informiert bist.

Gängige Konsummethoden und ihre Bioverfügbarkeit

Der orale Konsum ist wohl die gängigste Methode der Verabreichung. Er hat allerdings auch eine der niedrigsten Raten der Bioverfügbarkeit – lediglich 6–13%. Falls Du Deine Aufnahme und Potenz von CBD verbessern willst, kannst Du versuchen, Öle oder Tinkturen unter Deine Zunge zu geben. Anstatt mit unserem Verdauungssystem fertig werden zu müssen, umgeht die sublinguale Anwendung diese Hindernisse, indem CBD in kleine Kapillare unter der Zunge eintritt. Du kannst damit rechnen, dass die sublinguale Verabreichung eine viel höhere Bioverfügbarkeit hat – zirka 40–50%.

Weiterhin können topische Anwendungen und Vape-Liquids in Betracht gezogen werden. Leider sind die exakten Raten der Bioverfügbarkeit ganz wie beim oralen und sublingualen Konsum nur geschätzt. Topische Anwendungen sollen eine niedrigere Resorptionsrate als der orale Konsum haben, Vape-Liquids könnten aber eine Bioverfügbarkeit von bis zu 80% haben. Zum Glück werden die unterschiedlichen Darreichungsformen zur Bestimmung der genauen Bioverfügbarkeit erforscht.

Die Zukunft von CBD und Bioverfügbarkeit

Wir lassen die konventionellen Darreichungsmethoden für einen Moment beiseite und wenden uns Forschern zu, die derzeit an einigen aufregenden Entwicklungen arbeiten, die die Bioverfügbarkeit revolutionieren könnten. Nanoemulsion ist eine Technik, die (experimentell) verwendet wird, um die Wasserlöslichkeit von CBD zu verbessern. CBD ist normalerweise lipophil (fettlöslich) und hydrphob (wasserabstoßend). Diese Eigenschaft erschwert es dem menschlichen Körper, CBD mühelos aufzunehmen.

Nanoemulsion beabsichtigt, dieses Problem zu umgehen, indem CBD wasserlöslich gemacht und das Cannabinoid in Nanopartikel umwandelt wird. Ein Nanopartikel ist so klein, dass es von den Zellen direkt aufgenommen werden kann, ohne zuerst von der Leber abgebaut werden zu müssen. Um Dir eine Vorstellung davon zu geben, wie klein Nanopartikel sind: Ein typisches CBD-Partikel entspricht 2.000 Nanometer. Nanoemulsion könnte diese Zahl auf 60–80 Nanometer reduzieren. Dies würde Zellen ermöglichen, CBD-Partikel problemlos aufzunehmen, und die Bioverfügbarkeit der Verbindung drastisch verändern.

Obwohl Bioverfügbarkeit eine wichtige Überlegung darstellt, ist sie nicht der einzige Faktor bei der Entscheidung für ein CBD-Produkt. Da dermaßen viele Methoden erhältlich (und mehr in Sicht) sind, ist es unerlässlich herauszufinden, was für Dich und Deinen Körper funktioniert. Und wenn Du mit dem Effekt eines bestimmten Produkts nicht zufrieden bist, kannst Du aus unzähligen anderen wählen!

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