Alles, was Du über CBD und Opioide wissen musst

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Sowohl in Europa als auch in den USA ist die Gesellschaft von steigenden opioidbedingten Todesfällen und einer wuchernden Opioid-Sucht geprägt. Obwohl Opioide bei der Behandlung von Schmerzen wirksam sind, können sie schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen und machen unglaublich süchtig. Die wachsende Anzahl von Menschen, die von verscheibungspflichtigen Medikamenten abhängig sind, ist eine Krise, wegen der Wissenschaftler und medizinische Einrichtungen nach alternativen Behandlungsmethoden suchen. Lies weiter und finde heraus, ob CBD die Antwort sein könnte, auf die wir alle gewartet haben.

Opioide werden seit Jahrhunderten eingesetzt

Opioide gehören zu den ältesten Medikamenten der Welt, deren Verwendung bis in die Steinzeit zurückreicht. Seitdem haben Historiker und Archäologen Hinweise auf Opioid-Konsum in mehreren großen Zivilisationen gefunden. Wenn wir uns die Situation heute ansehen, ist der Einsatz von Medikamenten mit Opioiden so weit verbreitet wie nie zuvor. Zu den zugelassenen synthetischen Opioid-Schmerzmitteln gehören Morphin, Methadon, Oxycodon und das äußerst wirksame Fentanyl. Heroin ist auch ein Opioid, doch es ist weltweit illegal.

Opioide werden im Westen seit dem 19. Jahrhundert aufgrund ihrer extrem wirksamen, schmerzlindernden und anästhetischen Eigenschaften in der Medizin eingesetzt. Mit ihrer Wirksamkeit kommen jedoch einige Vorbehalte. Nebenwirkungen sind Sedierung, Übelkeit, Atemdepression und Verstopfung, um nur einige zu nennen. In Kombination mit ihrer hohen Suchtrate ist ihre extreme Potenz ein Rezept für eine Katastrophe.

Opioidabhängigkeit ist auf dem Vormarsch

In einem Gutachten aus dem Jahr 2017 der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht wurde hervorgehoben, wie schlimm die Situation geworden ist. Die Todesfälle durch eine Überdosis in Europa sind das dritte Jahr in Folge angestiegen, wobei Heroin vielen Fällen zugeschrieben wird. In Nordamerika ist die Situation eigentlich noch schlimmer: In der Region herrscht eine “erhebliche Krankheitsziffer und Sterblichkeit im Zusammenhang mit dem Missbrauch verschreibungspflichtiger Opioide”. Es ist nicht zu leugnen, dass Opioid-Missbrauch und -Sucht zwei unglaublich herausfordernde Themen sind, aber was sie hervorheben, ist ein klares Bedürfnis nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten.

Alternative Methoden müssen zwei Dinge können: Erstens müssen sie eine Form der Schmerzlinderung bieten, die nicht so süchtig macht, und zweitens muss es ein Medikament sein, das Patienten rehabilitiert und die Behandlung der Opioid-Abhängigkeit unterstützen kann. Bevor wir herausfinden, warum CBD eine alternative Behandlung sein könnte, mit der beide Probleme angegangen werden könnten, sollten wir erst verstehen, wie Opioide mit dem menschlichen Körper interagieren.

Was tun Opioide und wie wirken sie?

Opioide binden an Opioid-Rezeptoren in unserem zentralen und peripheren Nervensystem sowie in unserem Verdauungstrakt. Sobald Opioide an einen Rezeptor binden, wirken sie direkt auf das zentrale Nervensystem (ZNS), um das Schmerzgefühl zu verringern oder im Fall des Verdauungssystems, um die motorische Aktivität und die Stressreaktion zu verringern.

Faktoren wie die Art des Opioids, seine Wirksamkeit, die Position des Rezeptors und ob es sich um einen Agonisten oder Antagonisten dieses Rezeptors handelt, spielen alle eine Rolle bei der möglichen biologischen Folge. Mit genügend Forschung könnten wir lernen, die ablaufenden Reaktionen zu kontrollieren. Derzeit gibt es Nachweise, die auf eine Zunahme der Opioid-Toleranz hinweisen. Im Laufe der Zeit wird eine erhöhte Dosis erforderlich sein, um das gleiche Maß an Schmerzlinderung zu erzielen, was wiederum zu einer höheren Schwere der Nebenwirkungen und einer erhöhten Suchtgefahr führt.

CBD könnte dabei helfen, die Opioid-Krise an mehreren Fronten anzugehen

Da wir jetzt die Wirkungsweise von Opioiden und deren Risiken verstehen, die mit der regelmäßigen Einnahme verbunden sind, ist es leicht zu erkennen, wie wichtig alternative Behandlungen sind. Die Beziehung zwischen Cannabinoiden, dem Endocannabinoid-System und akuten oder chronischen Schmerzen wurde in zahlreichen Studien beobachtet. Eine bedeutende Anzahl von Cannabinoid-Rezeptoren ist mit unserem Nervensystem verbunden und es wird angenommen, dass Wechselwirkungen zwischen diesen Rezeptoren und Cannabinoiden eine alternative Methode zu potenten Opioid-Medikamenten darstellen können.

In einem vom Laboratory for Integrative Neuroscience durchgeführten Modell mit Nagetieren wurde festgestellt, dass CBD “chronische, entzündliche und neuropathische Schmerzen unterdrückt ohne eine offensichtliche schmerzlindernde Toleranz zu verursachen”. Dies löst jedoch möglicherweise nur die eine Hälfte des Problems. Die andere ist die Suche nach Medikamenten ohne Opioide, die die Opioid-Sucht bekämpfen können.

Glücklicherweise könnte CBD auch dabei helfen. Eine Bewertung über die frühe Phase der Entwicklung von Cannabidiol zur Behandlung von Sucht ergab, dass CBD das Potenzial hat “das Abhängigkeitsverhalten zu hemmen”. Die Bewertung berücksichtigte vorklinische Tierversuche und klinische Studien am Menschen, erkannte jedoch an, dass weitere Forschungen erforderlich sind, um die Wirksamkeit von CBD als therapeutische Intervention bei Opioid-Rückfällen zu etablieren.

Der Bedarf an alternativen Behandlungen ist erheblich

Alternative Behandlungen für Schmerzen – solche, die nicht die gleiche Schwere an Nebenwirkungen aufweisen, und eine weitaus geringere Suchtrate aufweisen – sind von größter Bedeutung. Die perfekte Alternative wäre eine, die allgemein zugänglich und sicher ist, und ein minimales Missbrauchspotenzial aufweist. Zum Glück scheint die zunehmende Akzeptanz von Cannabinoiden und deren medizinischer Verwendung mit den Grundanforderungen für eine Alternative zu Opioiden einher zu gehen. Die meisten Cannabinoide scheinen gut verträglich zu sein und weisen im Fall von CBD laut einer Bewertung der Weltgesundheitsorganisation “keine Auswirkungen auf, die auf einen Missbrauch oder ein Abhängigkeitspotenzial hinweisen”.

Sowohl Cannabinoide als auch Opioide funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Sie interagieren mit Rezeptoren, die biologische Reaktionen auslösen. Auch wenn ihr Einfluss auf den Körper Welten auseinander liegt, ist es diese Ähnlichkeit in ihrem Mechanismus, die Cannabinoide zu einer der funktionsfähigsten Alternativen für die Behandlung der Opioid-Sucht macht. Als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms deuten die oben genannten Untersuchungen darauf hin, dass Cannabinoide wie CBD möglicherweise verwendet werden können, um den mit Opioiden verbundenen Suchtkreislauf zu durchbrechen.

Nur weitere Forschungen und eine größere Akzeptanz von Behandlungen auf Cannabinoid-Basis werden ihr wahres Potenzial bei der Bekämpfung von Sucht und Schmerzen sicherstellen.

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