Kann CBD dazu beitragen, die Symptome der Menopause zu lindern?

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Frauen auf der ganzen Welt suchen nach einer natürlicheren Lösung für den Umgang mit den Symptomen der Menopause. Hauptsächlich wegen seines Einflusses auf das Endocannabinoid-System (ECS) könnte CBD eine Lösung sein. Bevor wir uns die Beziehung zwischen dem ECS und der Menopause ansehen, wollen wir zunächst verstehen, was die Menopause verursacht.

Die Menopause verstehen

Die Menopause (oder auch Wechseljahre) bedeutet eine Verschiebung des Östrogen- und Progesteronspiegels einer Frau. Infolgedessen hören Frauen auf zu menstruieren und eine Schwangerschaft ist auf natürliche Weise nicht mehr möglich. Aber keine Angst, dies ist ein natürlicher Teil des Alterns und etwas, das jede Frau durchlebt. Das Problem mit der Menopause ist, dass es wohl ein natürlicher Prozess ist, dies die Symptome aber nicht minder unangenehm macht. Bei manchen Frauen können Hitzewallungen, Nachtschweiß, Probleme beim Schlafen, schlechte Laune und Schmerzen beim Sex bis zu vierzehn Jahre anhalten.

Konventionelle Behandlungen für die Symptome der Menopause umfassen Hormonersatztherapie (HET), Beratung und Anpassung der Ernährung oder des Trainings. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Medikamente wie die bei der HET den Körper schwer belasten und verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen können, da die Symptome jahrelang anhalten können.

Mit Symptomen der Menopause leben

In der Regel betrifft die Menopause Frauen im Alter von 45–55 Jahren, sie kann jedoch auch früher oder später auftreten. Wie wir oben erwähnt haben, wird die Menopause durch eine Veränderung des Hormonspiegels im Körper verursacht. Ab Mitte Dreißig beginnt der Östrogenspiegel einer Frau zu sinken, was auf den Beginn der Perimenopause hinweist. Der stetige Rückgang des Östrogens führt zu vielen Symptomen, die mit der Menopause in Verbindung gebracht werden. Die Symptome können über die Menopause hinaus bis in die Postmenopause anhalten, sind in der Regel jedoch weniger schwer als während der Perimenopause.

Allein durch die Auflistung der Symptome der Menopause ist der enorme Einfluss auf die Lebensqualität der Frauen leicht zu erkennen. Viele von uns werden mürrisch oder fühlen uns nach einer Nacht mit schlechtem Schlaf niedergeschlagen und nun stell Dir vor, dass dieselben Probleme jahrelang bestehen bleiben. Hitzewallungen können zum schlimmsten Zeitpunkt auftreten, wodurch es schwierig wird, sich zu konzentrieren und schmerzhafter Sex kann jede Beziehung belasten. Im Laufe der Jahrtausende mussten Frauen die Symptome der Menopause einfach lächelnd ertragen, aber dank kontinuierlicher Forschung wissen wir jetzt, dass CBD die natürliche Lösung sein könnte, um besser mit den Symptomen umgehen zu können.

Menopause

Der Einfluss von CBD auf das Endocannabinoid-System könnte eine Schlüsselrolle spielen

Es wird angenommen, dass CBD aufgrund seiner Wechselwirkung mit dem ECS und seiner Aktivierung bestimmter Enzyme und Rezeptoren vorteilhaft sein kann. Es behandelt nicht die Menopause direkt, sondern kann stattdessen mehrere Symptome der Menopause beeinflussen.

Die häufig vorkommenden Hitzewallungen, die man während der Menopause bekommen kann, sind ein Ausdruck der Unfähigkeit des Körpers, die Temperatur korrekt zu regulieren. Bisherige Studien haben gezeigt, dass das Endocannabinoid Anandamid eine Rolle bei der Fähigkeit unseres Gehirn spielt, die Temperatur zu regulieren. Leider wird Anandamid im Körper schnell durch ein Enzym namens FAAH abgebaut. Es wurde jedoch gezeigt, dass CBD die Produktion von FAAH blockiert und eine verbesserte Signalübertragung von Anandamid ermöglicht.

Ein Verlust der Knochendichte ist ein weiteres Symptom der Menopause, das, wenn man es nicht behandelt, zu Osteoporose führen kann. Diesmal beschrieb eine auf ScienceDirect veröffentlichte Studie eine Beziehung zwischen CB-Rezeptoren und TRPV1-Kanälen. Forscher fanden heraus, dass Patienten mit Osteoporose eine erhöhte Expression des TRPV1-Kanals aufwiesen, was zu einer “massiven Überexpression der CB2-Rezeptoren” führte. Ihre Befunde bestätigten nicht nur die Rolle des Endocannabinoid-Systems bei Osteoporose, sondern deuten auch auf eine mögliche Behandlung mit CBD hin. Eine unterstützende Studie ergab, dass CBD “die TRPV1- und TRPM8-Kanäle am stärksten beeinflusst. Durch die Regulierung von TRPV-Kanälen mit CBD ist es möglich, die Überexpression bei Osteoporose-Patienten zu verringern und somit neue Therapien einzuführen”.

Hemp plant

Die Zukunft von CBD und Menopause

Wenn wir die oben aufgeführten Studien und die angstlösende Wirkung von CBD in Betracht ziehen, ist es verständlich, warum die Verbindung als therapeutische Behandlung für die Symptome der Menopause untersucht wird. CBD ist – dank seiner Interaktion mit dem ECS – möglicherweise in der Lage, den Körper auf mehrere Weisen zu unterstützen; bei einem Bruchteil der Nebenwirkungen, die mit HET-Medikamenten verbunden sind. Angesichts der Tatsache, dass die Wechseljahre ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses sind, ist es sinnvoll, dass zukünftige Behandlungen nach natürlichen Alternativen suchen.

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