Der Entourage Effect: Wie CBD Und THC Ihre Kräfte Vereinen

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Hanf gehört zu den multifunktionalsten Pflanzen auf der Erde. Einerseits kraftvoll, strukturell solide und für den Handel sehr nützlich, enthält Hanf auch einen riesigen Phytokomplex von Cannabinoiden, die alle besondere Bedeutung für den Konsumenten haben.

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Obwohl die häufigsten Cannabinoide weitgehend isoliert untersucht wurden, entdecken die Forscher nun schnell, dass die Nutzen von CBD durch untergeordnete Cannabinoide und Terpene verstärkt werden. Dieser synergistische Effekt ist als der „Entourage Effect“ bekannt, wenn Cannabinoide sich vereinen, um gemeinsan noch stärkere Ergebnisse zu bewirken, als sie dies einzeln können. Als Ergebnis einer Studie im British Journal of Pharmacology, prägte Ethan B. Russo diesen Begriff, als er im Jahre 2001 entdeckte, wie psychoaktive Cannabinoide gezähmt werden können.

2+2=5?

Der Entourage Effect basiert auf dem Konzept der Pflanzensynergie. Im Falle von Hanf kommen die einzelnen wirksamen Verbindungen zusammen und befördern sich gegenseitig auf ein Niveau, das sie alleine nicht erreichen könnten. Dieses Phänomen zeigt sich am deutlichsten bei der Untersuchung der gegenseitigen Beziehung zwischen psychoaktiven Cannabinoiden und CBD.

Wie beeinflusst CBD die psychoaktive Wirkung?

CBD erweist sich als besonders vielversprechend bei der Vermittlung der unerwünschten Nebenwirkungen von psychoaktiven Cannabinoiden. Im Gegensatz zu den Gefühlen der Angst und Paranoia, die von psychoktiven Cannabinoiden ausgelöst oder verstärkt werden können, übt CBD einen milden sedativen Effekt aus, der dabei hilft, die genannten nachteiligen Symptome zu reduzieren. Es wird angenommen, dass Hanf dann am besten wirkt, wenn er in Form von "Ganzpflanzenmedizin" verwendet wird. Dahinter steht die Idee, dass isolierte Cannabinoide in verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Marinol weniger wirksam sind, als in Ergänzungen, die ein breiteres Phytokomplexprofil aufweisen.

In letzter Zeit haben sich einige Hersteller von CBD-Produkten dazu entschieden, 99%ige CBD-Kristalle zu verwenden, um mit hohen Konzentrationen von Cannabidiol in ihren Erzeugnissen werben zu können. Andere Hersteller hingegen wählen den wissenschaftlicheren Ansatz, indem sie Cannabinoide und Terpene auf natürlichem Wege mittels CO₂-Extraktion aus dem Material ganzer Hanfpflanzen gewinnen.

Terpene: überraschend nützlich

Genau wie die Cannabinoide, besitzen auch Terpene einen großen Einfluss auf die Wirksamkeit von CBD-Produkten. Über 200 dieser Terpene kommen natürlich in Cannabissorten vor. Diese stechend riechenden, schützenden Moleküle sind für die strukturelle Entwicklung der Pflanze und für die Verbraucher wichtig.

Von den Trichomen ihrer Blüten abgesondert, kommen Terpene allerdings nicht nur in Hanf vor. Tatsächlich bevölkern sie die gesamte Natur in Form von ätherischen Ölen. Hopfen, Zitrusfrüchte und immergrüne Bäume - alle enthalten unterschiedliche Mengen dieser Moleküle. Man vermutet, dass die Lebewesen auf der Erde insgesamt über 20.000 Terpene produzieren, zu denen viele der bekanntesten Düfte der Welt gehören.

Am bekanntesten sind die Terpene wohl für ihre vielfältigen scharfen Aromen, die charakteristische Gerüche von der Kiefer bis hin zur Gewürznelke umfassen. Allerdings üben sie auch direkte Wirkungen auf den Erfolg des Anbauzyklus der Pflanze aus. Terpene fungieren nämlich als eine Form von **natürlichem Schutz für Hanfpflanzen, denn sie halten Schädlinge und Krankheit fern, während sie ausgewählte Bestäuber anlocken. Wegen dieser nützlichen Eigenschaften werden Terpene extrahiert und von umweltbewussten Gärtnern als biologische Pestizide eingesetzt.

Viele Terpene - zahllose Anwendungen

Wird gemeinsam mit Cannabinoiden ein volles Spektrum von Terpenen eingenommen, kann dies die Wirksamkeit der Pflanzentherapie deutlich verbessern. Studien haben bestätigt, dass "Myrcen", das häufigste Terpen in Hanf, auch in der Mangofrucht vorkommt. Aus diesem Grund bewirken Mangos, wenn sie rund 45 Minuten vor der Einnahme von psychoaktiven Cannabinoiden verzehrt werden, dass deren psychotrope Effekte schneller einsetzen. Dies liegt in der Rolle von Myrcen begründet, die es bei der Optimierung der Cannabinoid-Aufnahme über die Blut-Hirn-Schranke spielt.

Jedes Terpen besitzt einen ganz charakteristischen Satz von Eigenschaften und Aromen, durch die jeweils unterschiedliche Wirkungen entstehen. Dass diese kleinen Moleküle nunmehr verstärkt die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und der medizinischen Gemeinschaft auf sich ziehen, wird dabei helfen, die interne Funktionsweise von Cannabispflanzen besser erklären zu können und Aufschluss darüber geben, inwieweit Cannabinoide in medizinischen Therapien wirksam eingesetzt werden können.

Das Endocannabinoid-System

Mensch und Cannabinoide haben eine stärkere natürliche Beziehung zu einander, als man erwarten würde. Das Endocannabinoid-System von Säugetieren wird oft als das „endogene Cannabinoid-System“ bezeichnet. Studien haben gezeigt, dass Cannabinoide an eine Gruppe von Cannabinoid-Rezeptoren (vor allem CB1 und CB2) im Gehirn und Immunsystem anbinden.

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Diese Beziehung induziert unterschiedliche Effekte, je nachdem, ob die betreffende Verbindung psychoaktiv ist und welche anderen Moleküle beteiligt sind. Das Endocannabinoid-System ist an der Regulierung von Stimmung, Gedächtnis und Schmerzen beteiligt, die alle durch die Anwesenheit von Cannabinoiden, Terpenen und anderen Verbindungen beeinflusst werden können.

CBD wurde verschiedenen vorläufigen Untersuchungen unterzogen, die auf sein Potenzial für die **Reduktion von Entzündungen bei nicht-menschlichen Probanden hindeuten. Darüber hinaus haben CBD-reiche Sorten anekdotische Belege dafür geliefert, dass sie wirksam in der symptomatischen Behandlung bei verschiedenen Formen der Epilepsie eingesetzt wurden, vor allem bei Kindern. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass CBD analgetische Qualitäten besitzt, die durch Terpene wie Linalool noch verstärkt werden. Wenn sie an Rezeptoren anbinden, fördern Cannabinoide die therapeutischen Nutzen zahlreicher Cannabissorten.

Der Entourage-Effekt von CBD Öl

Die CBD Öle, die es heutzutage auf dem Markt gibt, decken in Bezug auf ihre Qualität wirklich die ganze Skala ab. Seriöse CBD-Hersteller kämpfen daher einen mühsamen Kampf, damit ihre qualitativ hochwertigen CBD Öle mit dem vollen Spektrum wirksamer Verbindungen nicht in einem Meer von mittelmäßigen Produkten von unerfahrenen Produzenten untergehen.

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen der Einnahme von CBD-Ergänzungen mit Terpenen und anderen Cannabinoiden und der Einnahme von Produkten, die lediglich mit CBD-Isolaten hergestellt wurden. Während billig gemachte Öle wahrscheinlich ein Schild mit einem niedrigeren Preis umgehängt bekommen, erhält der Kunden für sein Geld eben auch nur Ergänzungen, die weniger Nutzen für eine gesunde Ernährung bieten.

Hempplant

Die Hersteller von Hanfergänzungen hatten viel verlorene Zeit aufzuholen, weil sie aufgrund der illegalen Natur der hochpsychoaktiven Cannabissorten über Jahrzehnte stigmatisiert wurden. Mittlerweile verstehen allerdings immer mehr Menschen, wie man CBD als eine vorteilhafte Ergänzung der menschlichen Ernährung einsetzt und dass es vor allem gefahrlos eingenommen werden kann. Beim Blick nach vorne erhält der Entourage Effect eine unglaubliche Bedeutung, weil er die Zukunft von Hanf als therapeutisch wirksames Mittel prägen wird.

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