Kann CBD Dich high machen?

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Faszinierende Forschungen über die Auswirkungen von Cannabinoiden auf den Körper sind die Grundlage für Diskussionen in medizinischen und politischen Sphären. Weil Hanf und Cannabis ihre Existenz mittlerweile in Staatshäusern und Parlamentsgebäuden auf der ganzen Welt kundtun, haben eine Reihe von Verwaltungsorganen bereits Cannabis-Reformmaßnahmen verabschiedet und das Studium von medizinischem Cannabis unterstützt. Dies hat zu einem Dialog geführt, wie Cannabinoide sich auf unseren mentalen und physischen Zustand auswirken. Das Gespräch untersucht auch den Gedanken, ob Cannabinoide zusammen oder isoliert effektiver arbeiten.

Aktuelle Forschungen

Während zur Zeit mehr als ein Dutzend Cannabinoide studiert werden, haben die beiden Hauptakteure THC und CBD die meiste Aufmerksamkeit erregt. Beide wurden gründlich analysiert, um herauszufinden, ob sie ein gesundheitliches Potenzial haben und ob sie einen Rausch hervorrufen können oder nicht.

Die Forschungen haben für Patienten mit Anfallerkrankungen wie Dravet-Syndrom und für diejenigen, die unter körperlichen Schmerzen oder Angstzuständen leiden, viele Vorteile von CBD entdeckt. Allerdings gehen die Wirkungen von Produkten auf Cannabisbasis oft über die Symptome hinaus, die sie behandeln sollen. Schlussendlich bleiben viele Menschen bei der Frage hängen: “Kann ich durch CBD berauscht werden?”

Viele Cannabinoide sind tatsächlich absolut nicht psychoaktiv und CBD ist eines dieser Cannabinoide. Um also eine kurze Antwort auf die Frage zu geben, CBD wird Dich nicht berauschen. Obwohl CBD in den gleichen Trichomen wie THC und weiteren nützlichen Pflanzenstoffen hergestellt wird, ist es psycho-inaktiv und wird das normale Funktionieren nicht beeinträchtigen.

THC & CBD

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Wenn man die Unterschiede zwischen THC und CBD beobachtet, ist es hilfreich zu verstehen, dass THC das primäre Cannabinoid ist, das für das “Kopf-High” von Cannabis verantwortlich ist. Während viele Studien auf die zahlreichen Vorteile eines vollen Spektrums von Cannabinoiden auf den Körper hindeuten, gibt es einige Menschen, die einfach nicht gut auf die psychoaktiven Wirkungen von THC reagieren. Aus diesem Grund wird CBD oft als das therapeutisch vorteilhafteste Cannabinoid angesehen.

Im Endeffekt ist der Grund, weshalb CBD Dich nicht berauscht, weil jedes Cannabinoid auf seine eigene Weise mit dem Gehirn, dem Körper und anderen Cannabinoiden interagiert.

Wie CBD wirkt

Unser Gehirn besteht aus Neuronen und Rezeptoren, die unsere Denkweise, unseren Körper und unsere Stimmung beeinflussen. Neuronen und Rezeptoren bilden ein Biofeedbacksystem, das durch chemische Reaktionen moderiert wird. Ein Reiz aktiviert diese Rezeptoren, wodurch Neuronen mit einer chemischen Reaktion reagieren, die mit unserem Körper interagiert. Die Feedbackschleife geht endlos weiter. Einige Rezeptoren arbeiten besser mit bestimmten Reizen als anderen. Wenn die Rezeptoren also aktiviert werden, ist das das Stichwort dafür, dass Neuronen Chemikalien freisetzen, die dann verschiedene Prozesse initiieren, wie zum Beispiel das Stimulieren von Euphorie oder die Verminderung von körperlichen Schmerzen.

Wenn diese Rezeptoren auf bereits im Körper vorhandene Chemikalien reagieren, handelt es sich in der Regel um endogene Cannabinoide oder “Endocannabinoide”. Allerdings reagieren diese Rezeptoren auch auf externe Chemikalien wie Cannabinoide, die in beobachtbaren Konzentrationen in der Gattung Cannabis vorhanden sind.

CB1-Rezeptoren

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Ein Cannabinoid-Rezeptor, CB1, interagiert auf perfekte Weise mit THC. Dies führt zu den psychoaktiven Wirkungen, die nach dem Konsum der Cannabispflanze typischerweise erlebt werden. CBD interagiert auch mit dem CB1-Rezeptor, aber auf eine andere Weise. Es passt auf den Rezeptor, hat aber keine so gute Übereinstimmung wie THC. Tatsächlich blockiert CBD THC teilweise von der Bindung an diesen Rezeptoren und schlichtet die psychoaktiven Wirkungen von THC, wenn es zusammen mit CBD aufgenommen wird. Interessanterweise macht dies CBD zu einem CB1-Antagonisten.

Auf der anderen Seite interagiert CBD auch mit anderen Rezeptoren wie den Adenosin-, Serotonin- und Vanilloid-Rezeptoren. Diese bestimmten Rezeptoren sind mit vielen der Effekte gegen Angstgefühle verbunden, von denen bei der Verwendung von CBD berichtet wird. Ähnliche Rezeptoren spielen auch eine Rolle bei der Linderung von Schmerzen und Entzündungen.

Wie Man CBD einnimmt

Es gibt eine Reihe von Methoden für den Konsum von Cannabinoiden, einschließlich Öle, Tinkturen und essbare Produkte. Jede dieser Rezepturen stammt aus verschiedenen Verfeinerungstechniken der Pflanzenmaterie. Während qualitativ hochwertigere CBD-Produkte unbedeutende Mengen an THC enthalten, verwenden einige Unternehmen Extraktionsmethoden, die unerwünschte Mengen an psychoaktiven Cannabinoiden zurücklassen. Dies erhöht die Möglichkeit von psychoaktiven Nebenwirkungen durch angeblich nicht-psychoaktive Produkte.

Deshalb ist es wichtig, CBD-Produkte von einem renommierten Hersteller zu kaufen. Ohne die Anwesenheit von THC ist es möglich, sehr hohe Konzentrationen von CBD und anderen nützlichen Hanfchemikalien zu bekommen. Die richtigen Extraktionsmethoden entfernen die Spuren von THC, die bei Hanfpflanzen auftreten, auf weniger als 0,03%. Das liegt gut unterhalb der psychoaktiven Rate. Was noch dazu kommt, ist, dass Derivate mit hohem CBD-Gehalt aus industriellem Hanf hergestellt werden können; sie sind weiter verbreitet und streng reguliert.

Wenn Menschen CBD einnehmen, beträgt die tägliche Dosis in etwa 20mg. Die Dosierung schwankt jedoch von Individuum zu Individuum und ist von mehreren Faktoren abhängig. Viele Menschen berichten, dass die Einnahme von CBD ein angenehmes Gefühl der Entspannung mit sich bringt. CBD hat viele potentiell therapeutische Anwendungen und vermindert gleichzeitig die psychoaktiven Wirkungen von THC. Wenn Du verstehst, wie verschiedene Cannabinoide auf den Körper wirken, kannst Du Deine CBD-Aufnahme Deinen einzigartigen Bedürfnissen anpassen.

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