Nichtübertragbare Krankheiten Vermeiden - Die Pandemie Unserer Zeit

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Was sind nichtübertragbare Krankheiten?

Der Begriff nichtübertragbare Krankheit ist den meisten von uns wohl nicht allzu geläufig, doch leider ist es Realität, dass fast alle von uns jemanden kennen, der von Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Asthma oder Diabetes betroffen ist. Die nichtübertragbaren Krankheiten bilden eine Klasse von Erkrankungen, die über einen längeren Zeitraum andauern. Im Jahr 2008 gab es auf der ganzen Welt 57 Millionen Todesopfer, von denen 36 Millionen nichtübertragbaren Krankheiten zugeschrieben wurden. Man geht davon aus, dass diese Zahlen kontinuierlich steigen werden.

Das Schlimmste daran ist, dass alltägliche Risikofaktoren weit verbreitet sind, obwohl ihre Beseitigung relativ einfach ist. Tabakkonsum, Mangel an körperlicher Aktivität und eine ungesunde Ernährung erhöhen die Gesamtzahl der Todesfälle dramatisch. Mit geringfügigen Veränderungen konnten Todesfälle durch Krebs und andere chronische Krankheiten jedoch um bis zu 40% reduziert werden. Die Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen alles, was wir bereits wissen, jedoch vor einem schockierend morbiden Hintergrund: Ein Lebensstil der Bequemlichkeit und des Übermaßes tötet.

Nichtübertragbare Krankheiten - Die Pandemie unserer Zeit

chronic disease infographic

Neben den genannten Statistiken gab die WHO auch einen exklusiven Leitartikel heraus, in dem hervorgehoben wird, wie sich die nichtübertragbaren Krankheiten zu den größten Killern des Planeten entwickelt haben. Lange Zeit verursachten Infektionskrankheiten weltweit die meisten Todesfälle. Mit dem wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritt verbesserte sich auch unsere Fähigkeit, diese schädlichen Erkrankungen zu bewältigen. Diese Fortschritte erleichterte den Menschen in den westlichen Gesellschaften zwar das Leben, aber eine neue Todesursache setzte sich durch. Die rasche Expansion der entwickelten Volkswirtschaften erlaubte diesen chronischen Krankheiten sich alarmierend zu auszubreiten – einhergehend mit steigenden Kosten für das Gesundheitssystem. 87% der Todesfälle in den etablierten Volkswirtschaften sind das Ergebnis nichtübertragbarer Krankheiten. Und es handelt sich nicht um ein Problem, das auf ein bestimmtes Land beschränkt wäre. Vielmehr betrifft es uns alle.

Der schiere Umfang dieser Problematik ist verständlicherweise überwältigend. Durch die Aufspaltung in überschaubare Einzelaspekte können wir jedoch einen Aktionsplan formulieren. Tabakkonsum ist der Hauptrisikofaktor, in dessen Bekämpfung Regierungen und Gesellschaft in letzter Zeit viel Mühe investiert haben. Neben dem Tabakkonsum macht jedoch die westliche Ernährung den zweithäufigsten Faktor aus, was eine allzu bekannte Tatsache ist. Glücklicherweise gibt es in der Welt Regionen, in der die Menschen eine Ernährung gewählt haben, die es ihnen ermöglicht, nicht nur länger zu leben, sondern dies auch gesünder zu gestalten. Mehr darüber erfährst Du hier.

Unser moderner Lebensstil

Die Auswirkungen des Lebensstils – also die Entscheidungen, die wir bezüglich der Frage treffen, wie wir unser Leben leben wollen – sind erheblich. Bei den nichtübertragbaren Krankheiten sind ungesunde Lebensstilentscheidungen der ausschlaggebende Faktor. Um diesen Punkt näher zu erläutern, hat das NCBI mehrere Szenarien aufgezeigt, wie schädliche Lebensstilentscheidungen Auswirkungen auf verschiedene Bereiche unseres Lebens haben. Die WHO schätzte außerdem, dass "60% der mit der individuellen Gesundheit und Lebensqualität verbundenen Faktoren mit dem Lebensstil zusammenhängen".

supermarket

Man hat neun Hauptfaktoren identifiziert, die sowohl physisch als auch psychisch die größten Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Dabei handelt es sich um Ernährung, Bildung, Anwendung moderner Technologien, Sexualität, Drogenmissbrauch, Erholung, Medikamentenmissbrauch, Bewegung und Schlaf. In der Mehrzahl der Fälle können sich mehrere dieser Segmente leicht überschneiden, wodurch potenzielle Gesundheitsprobleme weiter verschärft werden. Die Schwierigkeit besteht darin, in Bezug auf alle diese Kategorien gleichzeitig das Ruder herumzureißen. Nimm jetzt noch einen Job oder die Familie hinzu und jeder Aspekt, der für einen gesunden Lebensstil erforderlich ist, wird unglaublich kompliziert. Stattdessen sollten wir die Ursachen der neun Faktoren untersuchen und prüfen, ob es einen Einflussfaktor gibt, auf den wir uns konzentrieren können.

Wir haben die nachteiligen Auswirkungen von Stress bereits ausführlich besprochen. Wenn Du jedoch die Hauptursache einiger der neun oben genannten Faktoren betrachtest, spielt Stress immer wieder eine Rolle. Anstatt zu versuchen, sämtliche Faktoren anzugehen, ist eine Fokussierung auf die Stressbewältigung natürlicher und unglaublich vorteilhaft. Durch das Beherrschen unseres Stresslevels wird die Annahme gesunder Lebensgewohnheiten quasi automatisch erreicht.

Dasselbe gilt für die nichtübertragbaren Krankheiten. Auf den ersten Blick wirken sie unüberschaubar. Es wäre unmöglich, einen Lebensstil umzusetzen, der jede davon verhindert. Konzentrieren wir uns stattdessen auf die eigentliche Ursache: Es ist gut dokumentiert, dass chronische Entzündungen Vorläufer einiger der als nichtübertragbare Krankheiten klassifizierten Gesundheitsprobleme darstellen.

Chronische Entzündungen - Nur ein Schritt von nichtübertragbaren Krankheiten entfernt

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Eine chronische Entzündung liegt vor, wenn eine entzündliche Reaktion in unserem Körper nach Beendigung der ursprünglichen Infektion nicht aufhört. Man nimmt an, dass der unerkannte Aufbau einer chronischen Entzündung zu Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen führt. Es kommt darauf an, die Verknüpfungspunkte zwischen den einzelnen Erkrankungen zu erkennen und in unserem Leben entsprechende Veränderungen vorzunehmen, um mehrere Risikofaktoren zu vermeiden. Um chronische Entzündungen zu bekämpfen, sind die erforderlichen Änderungen, die unsere täglichen Gewohnheiten betreffen, geringer als alle notwendigen Anpassungen, die zur Vermeidung nichtübertragbarer Erkrankungen erforderlich sind. Durch die Verringerung der Größe des Feindes steigen unsere Chancen ihn zu besiegen erheblich.

Alle Wege führen zum selben Gegenmittel. Ungesunde Lebensstilfaktoren können zu chronischen Entzündungen führen, in denen potenzielle Ursachen für nichtübertragbare Krankheiten zu sehen sind. Chronische Entzündungen lassen sich allerdings mit **geringfügigen Änderungen unserer Ernährung und unseres Lebensstils wesentlich leichter verhindern. Die positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind im Vergleich jedoch nicht geringfügig – sie sind enorm.

Neue Studien über CBD, die ein Licht auf die Beherrschung chronischer Entzündungen werfen

Obwohl die richtige Ernährung allein chronischen Entzündungen vorbeugen kann, ist es immer von Vorteil, eine helfende Hand zu haben. In diesem Fall weisen mehrere Forschungsarbeiten darauf hin, dass CBD eine kraftvolle und entscheidende entzündungshemmende Komponente im Kampf gegen chronische Entzündungen darstellt.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Rest dieses Artikels aus jeder dieser Studien zitiert, um einige der neuesten Erkenntnisse herauszustellen. Obwohl die Studien nicht vollständig schlüssig sind und auch nicht die Ansichten von Cibdol wiedergeben, ist doch jede einzelne Studie ein Hinweis auf das fantastische Potenzial von CBD.

Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs 

Die Forscher stellen fest, dass "Cannabinoide die Entzündungsreaktion unterdrücken und anschließend die Krankheitssymptome abschwächen" und fügen hinzu: "Cannabinoide können entweder das Tumorwachstum direkt hemmen oder Entzündungen bzw. die Tumorangiogenese unterdrücken."

Prakash Nagarkatti, Rupal Pandey, Sadiye Amcaoglu Rieder, Venkatesh L Hegde, and Mitzi Nagarkatti

Author for correspondence: Department of Pathology, Microbiology and Immunology, University of South Carolina, School of Medicine, Columbia, SC 29208, USA, [email protected]

The endocannabinoid system: an emerging key player in inflammation 

In der Zusammenfassung dieser Untersuchung heißt es, dass „die Komplexität dessen, was man Endocannabinoidom nennen könnte, Ansätze erfordert, die seine Dynamik und Verknüpfungen mit anderen Regulierungssystemen berücksichtigen. Dieses Endocannabinoidom bietet nach wie vor Möglichkeiten zur Prävention und Intervention, aber mehrere Zielansätze werden wahrscheinlich den einzigen Schlüssel zum Erfolg liefern.“

Witkamp R1, Meijerink J.

Author for correspondence: Wageningen University, Division of Human Nutrition, Wageningen, the Netherlands.

Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis 

In diesem Fall fanden die Forscher heraus, dass "diese Daten darauf hindeuten, dass eine topische CBD-Anwendung ohne offensichtliche Nebenwirkungen ein therapeutisches Potenzial zur Linderung von Arthritis, schmerzbezogenen Verhaltensweisen und Entzündungen aufweist“.

D.C. Hammell,1,a L.P. Zhang,2,a F. Ma,2 S.M. Abshire,2 S.L. McIlwrath,2 A.L. Stinchcomb,1. and K.N. Westlund 2.

Author for correspondence: 1. Department of Pharmaceutical Sciences, University of Kentucky College of Pharmacy, Lexington, KY, 40536-0082, USA
2. Department of Physiology, University of Kentucky College of Medicine, Lexington, KY, 40536-0298, USA, [email protected]

Cannabidiol protects oligodendrocyte progenitor cells from inflammation-induced apoptosis by attenuating endoplasmic reticulum stress 

Eine weitere Studie kam zu dem Schluss, dass "CBD Oligodendrozytenvorläuferzellen auf Cannabinoidrezeptor-unabhängige Weise vor Entzündungsreizen und Apoptose schützt".

M Mecha, A S Torrao, L Mestre, F J Carrillo-Salinas, R Mechoulam & C Guaza

Author for correspondence: Cell Death & Disease volume3, pagee331 (2012).

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